Acht Jugendliche aus Rosenheim über ihre Kenia-Reise

Auf unserer Nyendo-Klausurtagung haben die acht Jugendlichen aus Rosenheim von der Schülerfirma Upendo Tamu sehr berührend von ihrer Reise nach Kenia erzählt. Sie waren im Mai 2025 drei Wochen lang vor Ort, davon verbrachten sie zwölf Tage an unserer Partnerschule, der Bethany Joy School. Außerdem besuchten sie weitere Nyendo-Partnerschulen, brachten sich mit Aktivitäten ein, erlebten viele kleine Begegnungen und tauchten in den Alltag, die Kultur und die Herausforderungen vor Ort ein.
Neben Schulbesuchen standen auch Ausflüge auf dem Programm: Zu Saatguthüter:innen, in ein Eco Camp, zum Massai Mädchen Rescue Center sowie zu einer Ausgrabungsstätte im Rift Valley. Ihr Zuhause war das Oseki Retreat, zu dem sie immer wieder zurückkehrten. Dort konnten sie durchatmen, ausschlafen und – nicht zuletzt – die vielen Eindrücke sortieren und „sacken lassen“.


Wie tief diese Reise nachwirkt, zeigen die sehr persönlichen Worte jedes Einzelnen der acht Schüler:innen:
Luisa: „Was ich sehr schön fand, ist, dass wir die Menschen so intensiv kennengelernt haben und dadurch viel mehr ein Gesamtbild von Kenya bekommen haben.“
Anouk: „Ich hab das Gefühl, ich geh jetzt mit einem anderen Blick durchs Leben, durch die Welt und durch die Stadt. Und ich hab einfach nochmal viel mehr dazu zu sagen und eine andere Sichtweise.“
Jonas: „Es war eine sehr einschneidende Erfahrung, die das ganze Leben geprägt und mich wahrscheinlich für immer verändert hat. Es wird mich für immer begleiten.“
Valentin: „Ich fand diese Reise super und sie hat mich sehr berührt. Ich fand es auch sehr interessant und spannend, die Sicht durch die Kamera zu begleiten und dann einen Film zu machen, der gezeigt werden darf.“
Elias: „Für mich war die Reise ein Erlebnis, das ich nie wieder vergessen werde. Ich erinnere mich auch jetzt immer wieder an so kleine Momente, wo man einfach Sachen erlebt hat, die man hier in Deutschland nicht so erleben würde, und einfach eine komplett neue Sicht kriegt. Und ich bin dankbar, dass ich das eben durch die Schülerfirma machen konnte.“
Simon: „Ich fand es wunderschön, wie herzlich wir wieder aufgenommen wurden. Das möchte ich auf keinen Fall missen. Es war wirklich sehr wichtig für mich.“
Vincent: „Ich fand es sehr beeindruckend zu sehen, in was für einem Paradies wir in Deutschland eigentlich leben und wie anders die Umstände in Kenia sind.
Das hat mich wirklich sehr geprägt und mir geholfen, mehr Wertschätzung für das zu entwickeln, was wir hier haben, und natürlich auch für das, was wir mit der Schülerfirma erreichen. Es war extrem toll zu sehen, was wir mit den Geldern, die wir durch unsere Projekte erzielen, vor Ort überhaupt machen können.“
Flora: „Vielen Dank, dass wir die Reise machen durften. Ich habe extrem viel gelernt, auch im Umgang mit Menschen und darüber, wie man anders leben kann. Ich glaube, das ist eine extrem wichtige Bereicherung für mein Leben.“
