Unsere langjährigen Beiräten Esin Bozyazi kam vom 19. bis 29. November zu einem Projektbesuch nach Kenia und Uganda. Sie wollte sich persönlich von unserer Nyendo-Zusammenarbeit mit unseren Partnern in Nairobi ein Bild machen und schreibt dazu auf LinkedIn:

„Nyendo live – nyendo macht den Unterschied. Nach den Herausforderungen der Pandemie hatte ich zum ersten Mal die unglaubliche Gelegenheit, die von nyendo unterstützten Schulen zu besuchen. es war eine herzerwärmende Erfahrung, die engagierten Lehrer und Kinder persönlich zu treffen. Ich bin unheimlich stolz auf das Nyendo-Team, vor allem auf die visionäre Gründerin Irmgard Wutte. Ihr schafft jeden Tag Wunder. Danke, dass ich Teil dieser Reise sein durfte.“

Gemeinsam mit Esin besuchten wir unsere Partnerorganisation Start Somewhere. Ihre Eindrücke von diesem Besuch schildert sie wie folgt:

„Ich hatte die inspirierende Gelegenheit, Start Somewhere in Nairobi zu besuchen und ihre Schulbauprojekte in Kibera, dem zweitgrößten Slum Afrikas, zu erkunden. Im Vergleich zu den beengten Räumen der Slumschulen wurden durch die Initiative von Oliver von Malm zwei würdige Schulen errichtet, die das Leben in dieser Gemeinde erheblich verbessern. Es ist eine fantastische Initiative.“

Die zweite Hälfte ihres Besuches verbrachten wir bei Nyendo-Freunden in Uganda. Hier konnte Esin miterleben, wie nachhaltige Entwicklung gelebt wird und was vor allem Frauen und Mädchen bewirken, wenn sie die Möglichkeit dazu erhalten.

„Ich freue mich sehr, die unglaubliche Reise zu teilen, die wir in Uganda unternommen haben. Dank des Engagements der lokalen Gemeinschaften wurden wir Zeuge der beeindruckenden Arbeit einer wirklich bemerkenswerten NGO namens GREEN LIGHT FORUM UGANDA.

Green light Forum Uganda ist eine Kooperation von Organisationen rund um organischen Landbau und ländliche Schulen. Kompetenzen teilen, Projektentwicklung vorantreiben und Technologien verbessern sind die Kernthemen, um nachhaltig organisierte Landwirtschaft voranzutreiben. Kernthemen, die auch nyendo bewegt. Das Projekt setzt sich ein, um Kleinbauernfamilien nachhaltige Lebensgrundlagen zu schaffen, auch gegen den fortschreitenden Klimawandel.

„Das Nyendo-Team hatte das Privileg, vom geschätzten Vorstandsmitglied der NGO Greenlight Forum, Ssegujja Patrick, nach Uganda eingeladen zu werden. Unser Ziel war es, Projekte zu sondieren und unsere Kooperationsmöglichkeiten im Bereich nachhaltiger Geschäftsmodelle im ökologischen Landbau und der Förderung sozial nachhaltiger Schulen zu prüfen.“

Esin war beeindruckt davon, dass Frauen in ihrer Rolle als ökologische Bäuerinnen gestärkt werden und sich in Netzwerken zusammenschließen, um gemeinsam mehr zu erreichen.

„Bei unserem Besuch bei KASUKU, einer Gemeinschaft von Ökobauern, waren wir tief beeindruckt, als wir feststellten, dass die Mehrheit der Teilnehmer Bäuerinnen waren. Die Leidenschaft und das Durchhaltevermögen dieser Frauen treiben positive Veränderungen voran.“

Der weitere Weg führte zur Skills Oriented Development Initiative (SODI), einer Gemeinschaft von ökologischen Bauern, die von der Visionärin Nankya Proscovca gegründet wurde und an der mehr als 1000 Kleinbauern beteiligt sind. Nachhaltige Praktiken sind auch bei dieser Gemeinschaft der Grundstock jeden Schaffens. Es wird genutzt, was die Natur bereitstellt: das Regenwasser, die Sonnenenergie sowie der Kompost in der Biogasaufbereitung.

„Unsere Reise führte uns auch zu einer nachhaltigen Grundschule namens Nambeeta. Hier entwickeln und produzieren junge Mädchen nachhaltige Damenbinden, um sich und die gesamte Dorfgemeinschaft der Frauen zu versorgen. Diese leistungsstarke Initiative fördert Bildung, Empowerment und nachhaltige Praktiken. Daher möchte nyendo dieses Projekt für die Mädchen unterstützen, und zusätzliche Unterstützung von Ihrer Seite ist herzlich willkommen.“

 

Wir können es nicht schöner zusammenfassen als Esin, die mit vielen Impressionen vor Augen und im Herzen zurückkehrte. Nyendo basiert auf Gemeinschaften und Netzwerken, nyendo fördert die Eigenständigkeit und nyendo steht für Nachhaltigkeit:

„Wenn wir über unsere Zeit in Uganda nachdenken, sind wir dankbar für die Gelegenheit, Zeuge solch bedeutender Projekte zu werden und einen Beitrag zu leisten. Die Zusammenarbeit zwischen lokalen Gemeinschaften, NGOs und der Unterstützung aus Deutschland ebnet den Weg für eine bessere und nachhaltigere Zukunft.

Lassen Sie uns weiterhin Nachhaltigkeit, ökologischen Landbau und die Entwicklung von Gemeinschaften unterstützen. Gemeinsam können wir nachhaltig etwas bewegen!

Danke, liebe Irmgard Wutte und lieber Ssegujja Patrick.“