2025 erließ das kenianische Kultusministerium neue Vorschriften. 35 Jungen im Alter von zehn bis zwölf Jahren liefen Gefahr, nicht mehr zur Schule gehen zu dürfen. Schlafmöglichkeiten für die Jungen mussten bereitgestellt werden – so lauten die neuen Vorschriften.
Bürokratie und ihre Überwindung
Sofort begann beim Prosperity Junior Center das große Graben und Bauen.
Gemeinsam mit dem Headmaster Patrick Murini suchten wir nach einer Lösung. Patrick hatte die Idee, eine Teilfläche auf dem Schulgrundstück freizuräumen und dort ein „Boys Dormitory“ zu errichten.

Zusammen mit dem Kibera Arts District (KAD) – einer gemeinnützigen lokalen Institution, die mit erfahrenen Architekten, Bauleitern und einer eingespielten Gruppe von Handwerkern zusammenarbeitet – startete das ehrgeizige Projekt. Im Juni 2025 erstellte KAD eine Kostenschätzung für das Erdgeschoss des neuen Jungen-Schlafsaals: insgesamt 16.000 €.
Das Geld für den Start kam aus noch vorhandenen Mitteln aus dem Jahr 2024 sowie aus weiteren Spenden der Schülerfirmen aus Prien und Rosenheim, die sich sehr ins Zeug legten.
Stabiles Fundament für die nächsten Jahrzehnte
Mitte September waren die Pläne ausgereift, die Baufläche war geräumt und die Handwerker standen in den Startlöchern. Obwohl die gesamte Bausumme noch nicht gesichert war, gingen wir ins Risiko und starteten mit dem ersten Bauabschnitt. Dieser Teil war etwas aufwändiger, da tiefe Gräben für ein stabiles Fundament gegraben werden mussten.


Das erste und zweite Stockwerk kann gebaut werden, sobald weitere Geldmittel zur Verfügung stehen.
Jetzt waren unsere Spender gefragt
Um weiterbauen zu können, rührte unser Nyendo-Team weiter fleißig die Werbetrommel in unserem Spenderkreis. Und es stieß auf offene Ohren und großzügige Menschen! Bis zum 10.11.2025 gingen so viele private Spenden ein, dass wir das Projekt bis zum Frühjahr 2026 fertigstellen konnten.


Es ist immer wieder beeindruckend, wie die Beteiligten vor Ort nach dem „Startschuss“ mit der Umsetzung der Bauprojekte loslegen!
Die Gesamtkosten für den Schlafsaal beliefen sich auf 16.800 €.
Wir danken allen Spendern und Beteiligten an dieser Stelle ganz herzlich.



