Drei Schülerinnen aus Prien – mitten im Nyendo-Leben
Gerade sind Rosa, Paula und Anaïs aus Prien wieder abgereist. Ihr zweiwöchiger Besuch in Nairobi fiel in eine spannende Zeit.
In erster Linie verbrachten die drei Nyendo-Schülerinnen viel Zeit mit den Kangemi-Kindern und tauchten für einige Tage in den Alltag vor Ort ein. Ob im Slum in Kenia oder am Chiemsee – Kinder haben ähnliche Vorlieben. So wurde gemeinsam gespielt, getanzt, gekocht und gelacht. Und auch viel zugehört.
Ein Stück Land für die Zukunft rückt näher
Parallel zu diesem Besuch ist etwas passiert, das für Nyendo von großer Bedeutung ist: Wir haben überraschend ein passendes Grundstück für den geplanten Nyendo Hub gefunden. Der Kaufvertrag ist bereits vorbereitet.
Nach langer Suche und vielen Rückschlägen wurde das Grundstück von gleich zwei Headmastern empfohlen – unabhängig voneinander.
Die Rahmenbedingungen passen: Die jetzige Besitzerin lebt seit Jahrzehnten in Kangemi und besitzt das Land seit 1976, es gibt keine komplizierten Eigentumsverhältnisse, keine offenen Schulden und keine unklaren Papiere. Wir entschieden uns für das oberste der drei möglichen Grundstücke. Darin befindet sich ein großer, alter Avocadobaum – wirklich wunderschön.
Eine Schulfeier über Kontinente hinweg
Ein weiterer Höhepunkt für die Priener Mädchen war die Feier an der St. Christopher School.
Dort wurde kürzlich eine wichtige Schutzmauer um das Schulgelände errichtet. Diese wurde mit Unterstützung der Jugendlichen und einzelner Spender finanziert.
Es war eine große Feier. Vertreter aller Partnerschulen kamen zusammen und sogar Jugendliche aus Rosenheim und der Geschäftsführer der Schule in Prien schalteten sich online zu.
Die Kinder sangen, tanzten und führten kleine Beiträge auf. Natürlich gab es Regen, technische Probleme und Verspätungen. Das gehört dazu, doch am Ende wurde es ein großes, lebendiges Fest. Und alle fragten sich: Warum machen wir so etwas nicht öfter?
Gemeinsame Feier als Abschluss eines wunderbaren Besuchs
Zum Abschluss gab es noch eine gemeinsame Feier am Oseki Retreat. Mit den Headmastern, dem Team und Freunden baten wir die Mädchen um einen Rückblick, sammelten Erfahrungen und Ideen für die Zukunft, spielten, tanzten und feierten zusammen.
Der Besuch der drei Mädchen war ein intensiver, bunter Reigen aus Begegnung, Freundschaft und Verantwortung – und zugleich eine offene Tür in die nächste Phase von Nyendo.








