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So funktioniert Nyendo

Idee & Vision

Erleben – gestalten – verändern – lernen

Wir unterstützen die jugendlichen Sozialunternehmer in ihrem Verlangen, unsere Welt fair und nachhaltig mitzugestalten. Sie werden unternehmerisch aktiv, schenken ihren Erlös Freunden im Slum von Nairobi und besuchen diese nach zweijähriger Mitarbeit.

Kinder einer Partnerschule in Nairobi winken in die Kamera

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Bill Drayton

„Social entrepreneurs are the essential corrective force. They are system-changing entrepreneurs. And from deep within they … are committed to the good of all.“

Gründer und Vorsitzender von Ashoka

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Ein Nyendo-Schüler

„Nyendo ist für mich ein Rahmen, in dem ich selbstbestimmt lerne, Hilfe bekomme, wenn ich sie brauche und wirksam werde für die Welt.“

Zitat eines Nyendo-Schülers

Neuer Bildungsansatz

Lernen verändern – verändern und lernen

Auf der Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse fordern Lern- und Kreativitäts-Experten wie Gerald Hüther oder Sir Ken Robinson im Bereich Bildung eine „Revolution“. Hüther will Schüler einladen, inspirieren und ermutigen ‒ denn lernen findet nur statt, wenn auch gefühlt und erlebt wird. Der Ökonom Jeremy Rifkin sieht in den Sozialunternehmern die Helden der neuen Zeit, die gemeinsam lösungsorientiert und kreativ neue Märkte schaffen.

Übereinstimmend sprechen sie von gemeinschaftlichen Lernräumen mit realen Herausforderungen, in denen eine optimale Entfaltung der individuellen Potentiale stattfinden kann. Nyendo ist ein erfolgreiches und skalierbares Beispiel für diesen neuen Bildungsansatz.

”

Gerald Hüther

„Junge Menschen brauchen Aufgaben, Vorbilder und Gemeinschaften.“

Neurobiologe

Das Bildungskonzept

Eine Kultur der Begegnung schaffen

Wir unterstützen Jugendliche in ihrem Verlangen, unsere Welt fair und nachhaltig mitzugestalten und schaffen eine Kultur der Begegnung. Nyendo verbindet dabei unternehmerisches Know-how mit realen Lebensherausforderungen.

Unser Impuls: der Jugend einen Lern- und Handlungsrahmen zu bieten, der es ihr ermöglicht, ihrem Herzen zu folgen und ihr Potenzial als Mitgestalter einer globalisierten Gesellschaft zu entfalten.

Nyendo verbindet

  • Vermittlung wirtschaftlicher Kompetenz
  • vielfältige Kooperationen in realen Netzwerken
  • eine globale Entwicklungspartnerschaft mit Menschen im Slum
  • das selbstbestimmte, selbstwirksame und reflektierte Lernen im Team
Eine Kinderhand liegt in einer Erwachsenenhand

Social Entrepreneurship

Lernen in echten Schülerfirmen

Unsere Schüler*innen durchlaufen ein Social-Entrepreneurship-Programm und arbeiten – gecoacht von erfahrenen Mentoren – in echten Schülerfirmen.

Die Schüler*innen der Nyendo-Schulen gründen eigenständige Firmen oder nehmen an einzelnen Projekten teil. Einnahmen werden beispielsweise durch selbst hergestellte Produkte wie Tees oder Kosmetika erzielt oder durch den Direkthandel, etwa mit Kaffee oder afrikanischem Kunsthandwerk. Alle Firmenerlöse gehen zu 100 % an die Slum-Communitys.

Nyendo hilft beim Aufbau und der Betreuung regionaler Netzwerke der Nyendo-Schulen und ihrer Partnerschulen im Slum und unterstützt die Slum-Communitys bei ihrer Potenzialentfaltung.

Gemeinsam unterwegs

Spielregeln für unsere Nyendo-Schulen

jede/r bringt sich freiwillig und verbindlich ein

wir arbeiten in jahresübergreifenden Teams und im Nyendo-Schulverbund zusammen

wir setzen nachhaltige unternehmerische Ideen um und streben jährlich einen Gewinn an

wir wollen unseren Erlös unserer Partnerschule schenken, als Hilfe zur Selbsthilfe

wir wollen unsere Freunde im Slum besuchen, ihr Leben teilen und von ihnen lernen

wir verstehen uns als interaktiver Teil einer globalen Zivilgesellschaft

wir reflektieren und dokumentieren unsere Handlungen über ein persönliches Nyendo-Portfolio

Der Jahreslauf

Drei Ereignisse geben dem Jahr seinen Rhythmus

Unser Jahreslauf wird durch drei Ereignisse strukturiert, die in ihrer besonderen Erlebnisqualität stets Impulsgeber und Kraftquelle für unsere gemeinsame Arbeit sind:

  • Winter: eine Klausurtagung aller Nyendo-Schüler und -Mitarbeiter
  • Frühjahr/Sommer: private Projektreisen einzelner Schülergruppen nach Kenia
  • Herbst: der Besuch aus Kenia an den deutschen Nyendo-Schulen

”

Irmgard Wutte

„Wir wollen die Spaltung der globalisierten Gesellschaft durch persönliche Begegnungen überwinden, durch ein gemeinsames Erarbeiten und Umsetzen von Lösungen.“

Geschäftsführerin und Gründerin nyendo.lernen

Geschichte

Wie aus einer Schülerfirma eine Bewegung wurde

„nyendo“ ist Suaheli und bedeutet: Bewegung

Im Juli 2012 hatte ich die nyendo.lernen hand in hand UG gegründet, nachdem ich bereits 2004 bis 2007 die Pilot-Nyendo-Schülerfirma in Ismaning aufgebaut und an dem Konzept eines Projektwahlfaches für soziales Unternehmertum gearbeitet hatte. Diese erste Schülerfirma handelte seit 2004 mit fairen kunsthandwerklichen Produkten und hat seither an die 100.000,- € ihrer Partnerschule in Kenia schenken können. Insgesamt elf der Schülerjahrgänge waren seither zu Besuch vor Ort.

Ermutigt durch diesen Erfolg und inspiriert von der lebhaften Bildungsdebatte in unserem Land lud ich weitere Schulen zum Mitmachen ein. Mit derzeit sechs Nyendo-Schulen leisten wir als Nyendo-Team und Netzwerk einen „bewegenden“ Beitrag für unsere globale Gesellschaft im Wandel.

Irmgard Wutte, Geschäftsführerin und Gründerin

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Prof. Gerald Hüther

„Wir haben kein Erkenntnisdefizit, wir haben ein Umsetzungsdefizit!“

in einer Talkshow zum Thema Bildung

nyendo.lernen ist ein konkretes NEUES Bildungsangebot mit großer Wirkung!

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Michael Ende

„Die Kultur des 21. Jahrhunderts wird und muss eine globale Kultur sein.“

in einem Interview in den 90er Jahren

Unsere Nyendo-Jugendlichen entwickeln aktiv eine NEUE, eine globale Kultur.

Wir sind berührt von dem Weltinteresse und dem Herzensanliegen unserer Jugendlichen, sich einzusetzen für eine friedliche und gerechte Welt, und beeindruckt von der Motivation und der Kompetenz unserer Freunde im Slum von Nairobi.

Wir laden beide Zielgruppen zu einer lebendigen und partnerschaftlichen Zusammenarbeit ein, wir inspirieren und ermutigen sie und setzen dadurch enorme Potenziale frei.

Wenn wir in den Slums Potenziale und Hoffnung wecken, dann muss keiner mehr zu uns flüchten!

Skaliert auf viele deutsche Schulen kann unser Konzept auch in anderen Brennpunkten der Welt Wandel mit bewirken.