Entrepreneurship lernen — Fluchtursachen beheben!

Von den 4 Mio. Ein­woh­nern Nai­ro­bis leben 80 % — also über 3 Mio. — auf 5% der Wohn­flä­che in Slums und kämp­fen ums nack­te Über­le­ben. „Es geht nicht um Frie­den“ sagt Shabu Mwan­gi, Künst­ler und Visio­när im Slum, „es geht um Gerech­tig­keit und Gleich­heit“. Das beinhal­tet auch glei­che Bil­dungs­chan­cen, auch für die Kin­der in den Slums von Nai­ro­bi!

Entwicklungszusammenarbeit

Wir wol­len die Spal­tung der glo­ba­li­sier­ten Gesell­schaft durch per­sön­li­che Begeg­nun­gen auf glei­cher Augen­hö­he über­win­den, durch ein gemein­sa­mes Erar­bei­ten und Umset­zen von Lösun­gen. Begreift man die Mensch­heit als ver­netz­te Gemein­schaft von gleich­be­rech­tig­ten Indi­vi­du­en, als „sozia­len Orga­nis­mus“ ist jeder Mensch ein ver­ant­wort­li­cher Mit-Schöp­fer unse­rer gemein­sa­men gesell­schaft­li­chen Rea­li­tät! In die­sem Sin­ne ver­bin­den sich in unse­rem Netz­werk Schu­len in Deutsch­land und in den Slums von Nai­ro­bi.

Unsere drei Säulen

Regionalwährungen

Selbst­ge­steu­er­te Kom­ple­men­tär­wäh­run­gen, die das durch den Zin­ses­zins welt­weit auf Ungleich­heit pro­gram­mier­te Geld­sys­tem ergän­zen.

Urban Farming

Urba­nes Far­ming als wirt­schaft­li­che Grund­la­ge, wel­ches nach und nach durch Ver­ar­bei­tung und Han­del viel­fäl­ti­ge Geschäfts­fel­der eröff­nen wird.

Upcycling

Zur Lösung der Pro­ble­me der Gegen­wart braucht es die Ver­knüp­fung von Krea­ti­vi­tät, sozia­ler Ver­ant­wor­tung und Unter­neh­mer­geist.

Nothilfe und Zusammenarbeit

Der Erfolg die­ser Säu­len setzt eine unter­stüt­zen­de Infra­struk­tur und die Gewähr eines „Min­dest­ein­kom­mens“ zum Decken der Grund­be­dürf­nis­se vor­aus. Es gilt, das rech­te Maß von Not­hil­fe und Inves­ti­tio­nen zu fin­den, wel­che nach­hal­tig erfolg­reich sind. Durch Begeg­nung und Zusam­men­ar­beit für eine gemein­sa­me Visi­on wach­sen wir anein­an­der und ent­fal­ten unse­re Poten­zia­le im gegen­sei­ti­gen Ver­trau­en, in Wert­schät­zung und Ver­bun­den­heit.

Erfolge

  • Kauf eines Schul­grund­stü­ckes, Bau ver­schie­de­ner Räum­lich­kei­ten und Möbel
  • Bezah­lung von Mahl­zei­ten, Gehäl­ter, Miet­kos­ten und Lehr­mit­tel
  • Ein­füh­rung von drei Regio­nal­wäh­run­gen mit 250 Mit­glie­dern im Slum
  • Ein­füh­rung von Schul­gär­ten an 4 Part­ner­schu­len im Slum
  • 6 inter­ak­ti­ve Kunst- und Begeg­nungs­pro­jek­te
  • 17 deut­sche Schü­ler leb­ten in 4 Grup­pen im Slum mit
  • 3 Besu­che von unse­ren kenia­ni­schen Part­nern in Deutsch­land